Presseclub-Abend mit Wolfgang Stumph am 07.08.2012

  • Diens­tag, 07.08.2012 — 19.30 Uhr
  • Mari­tim Hotel Mag­de­burg, Salon Mün­chen

Presseclub-Abend mit Wolfgang Stumph am 07.08.2012

Lie­be Freun­de und Mit­glie­der des Pres­se­clubs Mag­de­burg,

wir möch­ten Sie ganz herz­lich am Diens­tag, dem 07.08.2012, in den Pres­se­club Mag­de­burg ein­la­den. Wir begrü­ßen den Schau­spie­ler Wolf­gang Stumph. Beginn der Ver­an­stal­tung: 19.30 Uhr im Mari­tim Hotel Mag­de­burg.

Anhal­ten­de Unwet­ter sorg­ten ab 9. August 2002 für die “Jahr­hun­dert­flut“. In der Flut 2002 kamen 21 Men­schen ums Leben. In der Fol­ge­zeit muss­ten mehr als 220 000 Men­schen eva­ku­iert wer­den. 19 000 Sol­da­ten und Zehn­tau­sen­de Frei­wil­li­ge waren im Ein­satz. Der Gesamt­scha­den lag bei ca. 9,2 Mrd. Euro.

Im Osten Sach­sen-Anhalts dreh­te Wolf­gang Stumph das Dra­ma „Stil­les Tal“. Was für Sor­gen und Nöte die Flut brach­te, wie die Ansich­ten der West- und Ost­deut­schen auf­ein­an­der und gegen­ein­an­der­sto­ßen, davon erzählt der Film. Am 13. August wird der Film im mdr-Fern­se­hen noch ein­mal gezeigt.

Wolf­gang Stumph zu den Dreh­ar­bei­ten in der Dübe­ner Hei­de: „Die Warm­her­zig­keit der Leu­te in und um Bad Düben hat mich wirk­lich beein­druckt. Und dann: Der Gast­hof, in dem wir gedreht haben, stand bis dahin vie­le Jah­re leer. Und als wir fer­tig waren, kam jemand, hat ihn gekauft und will ihn wie­der flott­ma­chen. Übri­gens: ein Wes­si (lacht)“!

Der Dresd­ner Wolf­gang Stumph dreh­te zur Zeit der Flut in Ham­burg. „Ich war in Ham­burg bei Dreh­ar­bei­ten für “Stub­be” und habe im Fern­se­hen gese­hen, was in mei­ner Hei­mat­stadt los ist. Ich fühl­te mich so hilf­los. Also habe ich einen offe­nen Brief geschrie­ben, in dem ich die Ham­bur­ger zur Soli­da­ri­tät mit ihrer Part­ner­stadt auf­ge­ru­fen habe. Es brach eine deutsch­land­wei­te Wel­le der Unter­stüt­zung los. Da hat sich gezeigt: In so einem Moment gibt es kei­ne Mau­er in den Köp­fen mehr“.

Wir spre­chen über die Jahr­hun­dert­flut und natür­lich über sei­ne Erfol­ge. Er ist der ein­zi­ge, der inzwi­schen vier­mal den Publi­kums­preis “Gol­de­ne Hen­ne” bekam.

Der Auf­stieg zum bun­des­deut­schen Star gelang ihm als “gewitz­ter Sach­se”: Im Jahr der Wie­der­ver­ei­ni­gung erlang­te Stum­pi als Leh­rer “Udo Strutz” im Spiel­film “Go Tra­bi Go” (1990) bun­des­wei­te Berühmt­heit. Er dreh­te 1991 noch einen wei­te­ren Film um den Tra­bi “Schorsch” (“Das war der wil­de Osten”), lehn­te dann aber wei­te­re Fort­set­zun­gen ab, um nicht auf Kla­mauk-Rol­len fest­ge­legt zu wer­den.

In der Fol­ge glück­te ihm eine viel­sei­ti­ge Schau­spiel- und Kaba­rett­kar­rie­re im öffent­lich-recht­li­chen Fern­se­hen. Zur erfolg­reichs­ten “sitcom”-Serie des ZDF geriet 1993–1996 die preis­ge­krön­te Rei­he “Sal­to Posta­le” um den Post­ler “Wol­le Stan­koweit”. Einen Stamm­platz im Sams­tag­abend-Pro­gramm hat Wolf­gang Stumph seit 1995 in der Serie “Stub­be — von Fall zu Fall”.

Mode­ra­ti­on: Anja Pet­zold

Wir freu­en uns auf Sie!
Der Ein­tritt ist frei!

Fotos

Fotos: Tho­mas Opp