Podiumsgespräch zum Thema „Lost Art – Kulturgutverluste zwischen Recherche, Politik und Museumsarbeit“

Seit Janu­ar 2015 ist in Mag­de­burg das „Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te“ ansäs­sig. Beu­te­kunst ist das ers­te The­ma, das schnell mit die­sem Zen­trum asso­zi­iert wird. Mit der gro­ßen media­len Auf­merk­sam­keit, die der „Fall Gur­litt“ auf sich zog, und der Popu­la­ri­tät des Fil­mes „Monu­ments Men“, war auch das NS-Raub­kunst-The­ma in der brei­ten Öffent­lich­keit aktu­ell.

Das „Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te“ arbei­tet inmit­ten die­ses The­men­kom­ple­xes. Aber auch Muse­en und Samm­lun­gen blei­ben von den auf­kom­men­den Fra­gen nach Her­kunft und Ver­bleib von Kunst­ge­gen­stän­den nicht unbe­rührt. Denn wie ver­hält es sich recht­lich z.B. mit Kunst­wer­ken, die als „ent­ar­te­te Kunst“ aus Muse­ums­samm­lun­gen ent­fernt wur­den und nun wie­der auf­tau­chen? Die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen sind meist kom­plex und viel­schich­tig. Dis­kus­si­ons­po­ten­ti­al tut sich auf um recht­li­che, ethi­sche und poli­ti­sche Fra­gen. Deren Beant­wor­tung hat im All­tag der Kul­tur­po­li­tik und der Muse­ums­ar­beit ganz kon­kre­te Aus­wir­kun­gen.

In der Podi­ums­dis­kus­si­on gehen der Lei­ter des „Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te“, Dr. Micha­els Franz, Kul­tur­bei­geord­ne­ter Prof. Dr. Mat­thi­as Puh­le und Muse­ums­di­rek­to­rin Dr. Gabrie­le Kös­ter die­sen Fra­gen nach. Es mode­riert Jour­na­list Uli Witt­stock.

Eine Koope­ra­ti­on des Pres­se­club Mag­de­burg und des Kul­tur­his­to­ri­schen Muse­um Mag­de­burg.

Podi­ums­ge­spräch am 21. April 2015, 19.00 Uhr, Kai­ser-Otto-Saal, Kul­tur­his­to­ri­sches Muse­um Mag­de­burg. Der Ein­tritt ist frei.

Fotos

Podi­ums­ge­spräch zum The­ma „Lost Art – Kul­tur­gut­ver­lus­te zwi­schen Recher­che, Poli­tik und Muse­ums­ar­beit“ am 21.04.2015 im Kul­tur­his­to­ri­schen Muse­um Mag­de­burg, Fotos: Tho­mas Opp